Auch bei Linux verwende ich einige Tastenkombinationen. Welche das sind könnt ihr hier lesen: (sind momentan noch nicht viele)
[Strg]+[Alt]+[Entf] = Bildschirm sperren
[Strg]+[Alt]+[Backspace] = Ausloggen
Welche Short Cuts nutzt ihr so? Vielleicht ist ja noch ein brauchbarer dabei
Ich hatte mal folgendes Problem:
ich hab nen portablen Editor (Proton) auf dem Rechner (Windows 7), dem alle möglichen Textdokumente als Standardprogramm zugewiesen waren. Nun hab ich das Programm auf eine andere Partition verschoben und logischerweise wird es nicht mehr gefunden. Soweit so gut. Und nun wollte ich den Dateitypen wieder Proton als Standardprogramm zuweisen, und das funktioniert nicht mehr.
Klicke ich mit Rechtsklick auf eine Datei und wähle “Öffnen mit” aus, und dann auf “Standardprogramm auswählen” wird Proton nicht in dem Fenster angezeigt (auch nicht wenn man die anderen Programme über den Pfeil aufklappt). Also hab ich auf Durchsuchen geklickt und Proton im neuen Pfad ausgewählt. Klick ich jetzt auf Öffnen, schließt sich das Durchsuchen-Fenster und ich bin wieder in der Liste. Von Proton fehlt da allerdings trotzdem jede Spur…
Hab n bisschen in der Registry rumgesucht:
HKEY_USERS\S-1-5-21……\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\MuiCache
das ist die Liste bei Öffnen mit -> Standartprogramm auswählen, einfach den alten Pfad gelöscht und dann gings.
Kategorien:Betriebssystem, Portable, Software, Windows, Windows 7
Schlagworte: Öffnen mit, Betriebssystem, PC, Portable, Proton, Registry, Software, Standardprogramm, Windows 7
So einen Post schreibe ich heute noch: Und zwar hab ich vor ein paar Monaten eine SSD zugelegt. Und zwar eine OCZ Vertex 2,5″ SSD 30 GB. Zwar nicht allzu groß, aber als Systemplatte ausreichend und super schnell. Eine größere war mir außerdem viel zu teuer.
Um die Platte voll nutzen zu können, und lange mit ihr zufrieden zu sein, sind für Windows 7 ein paar Einstellungen vor zu nehmen:
Für optimale Ergebnisse ist eine Neuinstallation von Windows 7 sehr anzuraten. Diese setze ich im Tutorial voraus.
Vorbereitungen
Am Anfang sollte man sicherstellen, dass die SSD mit der aktuellsten Firmware inklusive TRIM-Support ausgestattet ist. Wenn nicht, sollte unbedingt auf die neueste Firmware upgedated werden.
Bei einer neuen bzw. noch nie verwendeten SSD kann man sofort mit dem Firmwareupdate loslegen. Wer jedoch eine bereits verwendete SSD besitzt, sollte folgendermaßen vorgehen:
- Ein Backup aller benötigten Dateien anlegen, denn die SSD wird komplett gelöscht
- Windows von alternativem Medium booten und dort Sanitary Erase ausführen (alternativ Secure Erase unter DOS)
- Neueste Firmware auf die SSD aufspielen
Anschließend kann man auf seiner SSD Windows 7 installieren.
Voraussetzungen für TRIM
Direkt nach der Installation sollte man sicherstellen, dass der TRIM-Befehl verwendet werden kann.
Windows 7 optimieren
Normalerweise sollte Windows 7 eure SSD erkannt und viele Einstellungen – neben dem richtigen Alignment – selbst gesetzt haben. Dennoch empfehle ich eine manuelle Überprüfung.
- Defragmentierung abschalten
Defragmentieren ist absolut unssinig. Da unnötige Lese- und Schreibzugriffe erfolgen schadet es der SSD sogar!
Dienste, Defragmentierung, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
- Prefetch deaktivieren
- Analysiert den Bootvorgang und den Start von Programmen und legt die Ergebnisse in sogenannten Trace-Dateien ab, welche den nächsten Start beschleunigen sollen. Bei einer SSD überflüssig.
Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Prefetcher auf “0″ setzen
- Superfetch deaktivieren
Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor. Bei der Geschwindigkeit einer SSD überflüssig.
Ausführen-Dialog (Windows + R), regedit, HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Superfetch auf “0″ setzen
Zusätzlich sollte auch noch der Dienst “Superfetch” deaktiviert werden.
Dienste, Superfech, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
- Indizierung / Indexdienst abschalten
Indiziert die Festplatte für eine schnellere Dateisuche.
Dienste, Windows Search, Eigenschaften, Starttyp, Deaktiviert
Außerdem muss noch die Indizierung der SSD deaktiviert werde.
Computer (Arbeitsplatz), SSD-Partition, Eigenschaften, Unterste Checkbox deaktivieren, Anweisungen folgen
Optionale Maßnahmen
- Energieoptionen anpassen
Energieoptionen, Energiesparplaneinstellungen des aktuellen Energiesparplans ändern, Erweiterte Energieeinstellungen ändern, Festplatte, Festplatte ausschalten nach 0 Minuten bzw. nie
- Ruhezustand abschalten
Da das System sehr schnell startet, kann man den Ruhezustand abschalten. Dadurch wird auf der SSD – entsprechend der Größe des Arbeitsspeichers – mehr Platz frei.
Ausführen-Dialog (Windows + R), cmd (als Admin starten), “powercfg -H off” eingeben
- Systemwiederherstellung deaktivieren
Kann abgeschaltet werden, um Speicherplatz zu gewinnen und unnötige Festplattenzugriffe zu vermeiden.
Eigenschaften von Computer (Arbeitsplatz),Computerschutz, Unter “Schutzeinstellungen” SSD-Partition auswählen, Konfigurieren, Computerschutz deaktivieren und belegten Speicher löschen
- Firefox optimieren
Cache-Dateien können von der Festplatte in den RAM verlagert werden. Vermindert deutlich die Schreibzugriffe.
In der Adresszeile im Firefox “about:config” eingeben. “browser.cache.disk.enable” auf false setzen. Anschließend einen neuen Integer mit dem Namen “browser.cache.memory.capacity” anlegen. Der Wert entspricht dem Arbeitsspeicher in KByte. Beispielsweise “30720″ für 30 MByte. Der Wert sollte nicht auf über “65536″ (64 MByte) gesetzt werden.
- Möglichst immer genug Speicher (ca. 20 %) auf der SSD freihalten
Stichwort Wear-Leveling
Original link: http://www.antary.de/2009/12/15/ssds-unter-windows-7-einsetzen/
Kategorien:Betriebssystem, Einstellungen, Hardware, Software, Windows, Windows 7
Schlagworte: Betriebssystem, Einstellungen, Hardware, PC, Solid State Disk, SSD, Windows 7
Hab vor einiger Zeit mal in einem Forum nachgefragt, wie eigentlich das Dateien kopieren auf dem PC abläuft. Die Anwort will ich euch natürlich nicht vor enthalten:
Auf der Software-Seite sieht es so aus, dass die Copy-Anwendung (z.B. der Windows Explorer) den Copy-Befehl in Einzelteilen zerlegt an das Filesystem(z.B. NTFS) weitergibt:
(nicht in allen Einzelheiten)
- lesen des Directorys der Source-Platte – Feststellen der Dateigröße
- schreiben des neuen Directory-Eintrags auf die Target-Platte, Anforderung des dazu und für die Target-Datei notwendigen Platzes)
- wechselweise lesen/schreiben (in Clustergröße) der Datei
das resultiert an der Hardware/Software Schnittstelle zwischen Betriebssytem und BIOS, je nach Größe der Datei, in vielen tausenden Wiederholungen von
- Leseoperation(Sektoradresse, Anzahl Sektoren eines Clusters) von der Source-Platte
- und Schreiboperation(Sektoradresse, Anzahl Sektoren eines Clusters) zur Target-Platte
mit Angabe des dabei zu verwendeten RAM-Bereiches
Diese werden über das BIOS vom entsprechenden Controller übernommen, queued(max 32 je Device), und bei der nächsten Übertragungsmöglichkeit an die Device weitergegeben.
Die Device übernimmt diese Befehle, queued sie wieder(bei NCQ), und führt sie in einer Reihenfolge ihres Gutdünkens ganz oder teilweise aus.
Der Datentransport erfolgt (mglw über den Cache) über von der HDD gesteuerten DMA zwischen RAM und Plattenoberfläche in Paketen
Ist einer der Befehle vollständig ausgeführt oder wegen Fehlers abgebrochen, meldet die HDD das dem Controller
Der Controller meldet die erfolgreiche(oder aus Fehlergründen abgebrochene) Ausführung jedes I/O Befehls zurück an das Betriebssystem, welches wiederum das Programm davon informiert.
An dieser Stelle möchte ich nochmal Ernst@at aus dem Computerbase-Forum danken, von dem diese Antwort stammt.
Original link: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=7203781#post7203781
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